Firmenchronik

Wie alles begann

Firmenchronik

1990 kommt Sascha Kraft als Sohn von Alfons und Elke Kraft geb. König zur Welt.

Die Kindheit verbringt er in Enzkofen mit Bruder Marcel umgeben von den Großeltern auf dem Land.

Schon in der Schulzeit zieht es ihn zunehmend auf den Friedhof. Bei Beerdigungen oder den Vorbereitungen ist er interessiert dabei und stellt den Mitarbeitern des Friedhofs stets interessierte Fragen und macht erste Erfahrungen bei Begräbnissen. Nach dem Tod der in der Nachbarschaft lebenden Oma, Christel Kraft, besucht er diese aufgebahrt täglich mit Opa Erich in der Aussegnungshalle bis zur Beerdigung. Ein normaler Vorgang für ihn und ein natürliches Bedürfnis für den damals 10-Jährigen, zu sehen und damit zu begreifen.

Nach der Schulausbildung folgt die Lehre zur Bestattungsfachkraft. Mit 17 Jahren startet er seine Tätigkeit am 1. September 2008 in Bayern. Neben dem Betrieb sind die Berufsschule in Bad Kissingen und die Theo-Remmertz-Akademie in Münnerstadt seine Ausbildungsort. Drei wunderschöne und wertvolle Jahre verbringt er in Bayern bis er als erste Bestattungsfachkraft im Kreis Sigmaringen nach seinem Abschluss mit dem Gesellenbrief auf die Schwäbische Alb wechselt und dort in einem deutlich größeren Betrieb seine beruflichen Erfahrungen erweitert. Es folgen weitere Anstellungen im Alb-Donau-Kreis und dem Kreis Sigmaringen, sowie unterschiedliche Praktika in der Bundesrepublik bis er 2018 den Entschluss fasst, in die Selbständigkeit zu gehen und seine Erfahrungen im eigenen Unternehmen anzuwenden. Man muss dazusagen, dass bereits seine Ausbilderfamilie das Potenzial früh erkannt hat und ihn in der Lehre auf diese Aufgaben vorbereitet.

Nachdem Opa Erich auch verstorben war und so das großelterliche Gebäude leer stand, war klar, dass es im Familienbesitz bleiben soll und die großzügige Fläche dem Betrieb genügend Raum zur Entwicklung ermöglicht. Das Gebäude wird in Eigenleistung saniert und umgebaut bevor im April 2018 dann die Firmengründung erfolgen kann. Im Sommer 2019 ist der Bau vollendet und der Tag der offenen Tür lockt über 400 Gäste in das kleine Dorf bei Hohentengen. Noch nie zuvor hat der Landkreis Sigmaringen einen solchen Betrieb gesehen.

Durch die ansprechenden Räumlichkeiten, die ländliche Aufmachung und stilvoll warme Gestaltung des Anwesens ist das Unternehmen schon von außen auch ohne Trauerfall besonders in den Sommermonaten ein Hingucker wert.

Innerhalb kurzer zeit wächst das Unternehmen und erfreut sich großer Beliebtheit und wachsendem Vertrauen in der Bevölkerung. So kommt es, dass Kraft in Mengen in der Beizkofer Straße 22, in direkter Nachbarschaft zum städtischen Friedhof, eine Erweiterungsmöglichkeit angeboten wird. Im Frühjahr 2023 erfolgt nach umfangreichen Renovierungsarbeiten in Eigenleistung der Tag der Offenen Tür in der Filiale.

„Doch nicht nur die Tatsache des unternehmerischen Daseins ist ein Grund für mich, genau in dieser Branche meinen Dienst zu tun. Ich wurde ausgebildet unter dem Leitsatz: „Dienst den Lebenden – Ehre den Toten“. Dieses Motto trage ich weiter und baue es regelmäßig erweiternd aus. Für mich als Christ heißt Bestatter zu sein, den letzten Dienst am Menschen zu tun. Ein Werk der christlichen Barmherzigkeit – „Tote begraben“ und ich erweitere es noch. Tote begraben und ihre Angehörigen zu stützen, in einer Zeit, in der sie Hilfe, Sicherheit und teilweise Schutz brauchen.“

Das Unternehmen Kraft ist jedoch nicht nur im Rahmen von Bestattungen tätig. Auch die abgesicherte Bestattungsvorsorge sowie Vorträge zu unterschiedlichen Themen im Bereich des Bestattungswesens sind Tätigkeiten, die das Thema erfahrbar und beredenswert machen. Ob in Schulen, Seniorenheimen, Vereinen oder gemischten Gruppen spielt hierbei keine Rolle. Dieses Engagement ist übrigens ein kostenloses Angebot für alle, die dem Thema unbeschwert und nüchtern begegnen möchten.

Elke und Sascha Kraft mit Urne

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